Do, 09:00 Uhr
31.07.2025
Erstes August-Wochenende wird zur Geduldsprobe
Deutschland im Stau
Das erste Augustwochenende dürfte zu den staureichsten des Sommers zählen. Autofahrerinnen und Autofahrer müssen sich auf erhebliche Verzögerungen einstellen, sowohl auf dem Weg in den Urlaub als auch bei der Rückreise...
Besonders viele Reisende starten jetzt in die Ferien, da nun auch in Baden-Württemberg und Bayern die Sommerferien beginnen. Damit sind nun alle Bundesländer in den Ferien. Gleichzeitig nimmt der Rückreiseverkehr deutlich zu, denn in zwei Wochen enden die Ferien in den ersten Bundesländern.
Wer flexibel ist, sollte auf einen Reisetag unter der Woche ausweichen, idealerweise zwischen Dienstag und Donnerstag. In der Ferienzeit ist der Berufsverkehr werktags deutlich geringer, was sich positiv auf den Verkehrsfluss auswirkt.
Bei gutem Wetter sorgen zusätzlich zahlreiche Tagesausflügler und spontan Reisende für Belastung auf den Straßen. Besonders häufig kommt es zu Verzögerungen an den bundesweit 1.200 Baustellen.
Zur Entlastung des Ferienverkehrs gilt auf den wichtigsten Autobahnen ein Lkw-Fahrverbot für Fahrzeuge über 7,5 Tonnen. Es greift an allen Samstagen vom 1. Juli bis einschließlich 31. August, jeweils zwischen 7 und 20 Uhr. Unverändert bleibt das ganzjährig geltende Lkw-Fahrverbot an Sonn- und Feiertagen - es gilt von 0 bis 22 Uhr auf dem gesamten Straßennetz.
Staugefährdete Autobahnen (in beiden Richtungen)
Auch auf den europäischen Ferienrouten ist Geduld gefragt, sowohl bei der An- als auch bei der Rückreise. Besonders staugefährdet sind die Transitrouten in und durch Österreich, die Schweiz, Italien und Frankreich.
Zu den Problemstrecken zählen im Reisesommer unter anderem Tauern-, Inntal-, Rheintal-, Pyhrn-, Fernpass-, Brenner-, Karawanken- und Gotthard-Route sowie die Fernstraßen zu den italienischen, kroatischen und französischen Küsten.
Auch bei Reisen nach Nordeuropa muss mit Verzögerungen gerechnet werden, ebenso auf den Hauptachsen aus und in Richtung Polen, Tschechien und die Niederlande.
An zahlreichen Grenzübergängen finden weiterhin stichprobenartige Kontrollen statt. Die Schwerpunkte deutscher Kontrollen liegen an den Grenzen zu Österreich, Polen, Tschechien, Frankreich und der Schweiz. Wartezeiten von 30 bis 60 Minuten sind keine Seltenheit. Auch Polen kontrolliert bei der Einreise. Mit Staus ist etwa an den Grenzübergängen A4 Ludwigsdorf (Görlitz), A11 Pomellen (Stettin), A12 Frankfurt (Oder) und A15 Forst zu rechnen.
Reisende, die nach Griechenland oder in die Türkei fahren, müssen mit längeren Aufenthalten an den Grenzen rechnen, die teilweise mehrere Stunden dauern können.
Autor: redBesonders viele Reisende starten jetzt in die Ferien, da nun auch in Baden-Württemberg und Bayern die Sommerferien beginnen. Damit sind nun alle Bundesländer in den Ferien. Gleichzeitig nimmt der Rückreiseverkehr deutlich zu, denn in zwei Wochen enden die Ferien in den ersten Bundesländern.
Wer flexibel ist, sollte auf einen Reisetag unter der Woche ausweichen, idealerweise zwischen Dienstag und Donnerstag. In der Ferienzeit ist der Berufsverkehr werktags deutlich geringer, was sich positiv auf den Verkehrsfluss auswirkt.
Bei gutem Wetter sorgen zusätzlich zahlreiche Tagesausflügler und spontan Reisende für Belastung auf den Straßen. Besonders häufig kommt es zu Verzögerungen an den bundesweit 1.200 Baustellen.
Zur Entlastung des Ferienverkehrs gilt auf den wichtigsten Autobahnen ein Lkw-Fahrverbot für Fahrzeuge über 7,5 Tonnen. Es greift an allen Samstagen vom 1. Juli bis einschließlich 31. August, jeweils zwischen 7 und 20 Uhr. Unverändert bleibt das ganzjährig geltende Lkw-Fahrverbot an Sonn- und Feiertagen - es gilt von 0 bis 22 Uhr auf dem gesamten Straßennetz.
Staugefährdete Autobahnen (in beiden Richtungen)
- Fernstraßen zur und von der Nord- und Ostsee
- A1 Köln Dortmund sowie Bremen Hamburg
- A3 Frankfurt Nürnberg Passau
- A4 Kirchheimer Dreieck Erfurt Dresden
- A5 Frankfurt Karlsruhe Basel
- A6 Mannheim Nürnberg
- A7 Hamburg Flensburg sowie Würzburg Füssen/Reutte
- A8 Karlsruhe München Salzburg
- A9 Berlin Nürnberg München
- A10 Berliner Ring
- A11 Berlin Dreieck Uckermark
- A19 Dreieck Wittstock Rostock
- A24 Hamburg Berlin
- A61 Mönchengladbach Ludwigshafen
- A81 Stuttgart Singen
- A93 Inntaldreieck Kufstein
- A95/B2 München Garmisch-Partenkirchen
- A96 München Lindau
- A99 Umfahrung München
Auch auf den europäischen Ferienrouten ist Geduld gefragt, sowohl bei der An- als auch bei der Rückreise. Besonders staugefährdet sind die Transitrouten in und durch Österreich, die Schweiz, Italien und Frankreich.
Zu den Problemstrecken zählen im Reisesommer unter anderem Tauern-, Inntal-, Rheintal-, Pyhrn-, Fernpass-, Brenner-, Karawanken- und Gotthard-Route sowie die Fernstraßen zu den italienischen, kroatischen und französischen Küsten.
Auch bei Reisen nach Nordeuropa muss mit Verzögerungen gerechnet werden, ebenso auf den Hauptachsen aus und in Richtung Polen, Tschechien und die Niederlande.
An zahlreichen Grenzübergängen finden weiterhin stichprobenartige Kontrollen statt. Die Schwerpunkte deutscher Kontrollen liegen an den Grenzen zu Österreich, Polen, Tschechien, Frankreich und der Schweiz. Wartezeiten von 30 bis 60 Minuten sind keine Seltenheit. Auch Polen kontrolliert bei der Einreise. Mit Staus ist etwa an den Grenzübergängen A4 Ludwigsdorf (Görlitz), A11 Pomellen (Stettin), A12 Frankfurt (Oder) und A15 Forst zu rechnen.
Reisende, die nach Griechenland oder in die Türkei fahren, müssen mit längeren Aufenthalten an den Grenzen rechnen, die teilweise mehrere Stunden dauern können.