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Dienstag, 04. Januar 2011, 18:15 Uhr
Der DGB Hessen-Thüringen hat positiv auf die Arbeitsmarktzahlen für Thüringen reagiert. Was die Gewerkschafter dennoch fordern, das haben wir notiert...


Der Bezirksvorsitzende Stefan Körzell sagte: „Die Arbeitslosigkeit ist saisonbedingt zwar gestiegen. Aber im Jahresvergleich gesehen hat die Beschäftigung zugenommen. Mit der Arbeitslosenquote von 8,9 Prozent steht Thüringen im Vergleich zu den anderen ostdeutschen Bundesländern am besten da. Das ist einErfolg der Politik, auf den das Land stolz sein kann.“

Hier zahle es sich auch aus, dass die Themen Ausbildung und Arbeit in den Mittelpunkt politischen Handelnsgerückt seien. Auch die positiven Zahlen bei der Integration Älterer in den Arbeitsmarkt könnten sich sehen lassen. Zwar seien noch 38,3 Prozent der Arbeitssuchenden über 50 Jahre alt. Aber ihreZahl reduziere sich in Thüringen zumindest im Vergleich zum Vorjahr – anders als das zum Beispiel in Hessen der Fall sei.

Körzell weiter: „Jetzt kommt es darauf an, diese insgesamt gute Entwicklung zuverstetigen. Thüringen muss soweit kommen, sich als Platz zum Leben und Arbeiten wieder so attraktiv für die Menschen zu machen, dass sie im Land bleiben wol-len, statt ihm den Rücken zu kehren und es zu verlassen.“ Dabei spielten die Einkommen eine wichtige Rolle. Dies zu verändern, Tarifverträge anzuwenden und somit konkurrenzfähig zu sein, sei Aufgabe der Thüringer Arbeitgeber.
Autor: nnz

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