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Nichts ist für die Ewigkeit?

World Backup was?

Dienstag, 31. März 2026, 13:43 Uhr
Heute ist World Backup Day – doch wann hast du zuletzt deine Daten gesichert? Automatische Cloud-Backups wiegen in falscher Sicherheit, während wichtige Familienfotos und Dokumente oft nur auf dem Gerät liegen. Auch wer alles in die Cloud packt, riskiert böse Überraschungen durch gesperrte Accounts.


World Backup Day (Foto: vgf) World Backup Day (Foto: vgf)
Jedes Jahr am 31. März ist World Backup Day. Jedes Jahr nicken alle wissend. Und jedes Jahr passiert – NICHTS!

Dabei ist das Prinzip simpel: Daten können weg sein. Festplatte kaputt, Smartphone geklaut, Kaffee auf dem Laptop – und plötzlich sind drei Jahre Urlaubsfotos, die Bachelorarbeit oder die komplette Musiksammlung einfach gone. Weg. Auf Nimmerwiedersehen.
„Ich mach das dann mal" ist übrigens die häufigste Backup-Strategie Deutschlands. Dicht gefolgt von „Das liegt doch noch irgendwo" und dem Klassiker „Mein Gerät macht das automatisch" – was meistens stimmt, aber eben nur für einen Teil der Daten.
Windows sichert Einstellungen in der Cloud, iPhone und Android synchronisieren App-Daten brav im Hintergrund. Aber die eigenen Fotos, selbst erstellten Dokumente oder die Daten der Lieblings-App? Die liegen oft gemütlich und ungesichert auf dem Gerät – und warten darauf, dass irgendwas schiefgeht.

Noch eine Irrtum: „Ich hab alles in der Cloud." Klingt gut. Ist aber trügerisch. Wenn ein Algorithmus die Strandfotos vom Familienurlaub fälschlicherweise als problematisch einstuft und der Anbieter den Account sperrt, ist die Cloud plötzlich sehr weit weg.

Die Empfehlung ist simpel:
Daten an mindestens zwei verschiedenen Orten speichern, einer davon außerhalb des eigenen Zuhauses oder Büros. Und dann regelmäßig prüfen, ob das Backup auch wirklich funktioniert.

Also: Heute Backup machen! Einfach tun! Bevor das Schicksal die Entscheidung übernimmt.
Volker Georg Franke
techn. Support
Autor: vgf

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