Frei Wähler laden ein:
Lesung von Reinhardt O. Hahn
Dienstag, 04. Februar 2020, 15:43 Uhr
Der gewaltigste und umfassendste Antikriegsroman über die Deutsche Geschichte. 377 Jahre in vier Bänden auf 1700 Seiten, sagt der Literaturkritiker Dean Avier. Den Autor des Mammutwerkes, Reinhardt O. Hahn, haben die Freien Wähler für eine Lesung am...
Hahn (Foto: privat)
...13. Februar 2020 in Sangerhausen gewonnen. In der Veranstaltung möchte sich die im vergangenen Monat gegründete Kreisvereinigung Freie Wähler Mansfeld-Südharz vorstellen. Ort der Veranstaltung ist der Gesellschaftsraum des Restaurants Zum Herrenkrug in der Riestedter Straße 37. Beginn ist 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Der 72-jährige hallesche Schriftsteller Reinhardt O. Hahn schuf in den zurückliegenden Jahrzehnten die nun vorliegende Tetralogie. Jedes der vier Bücher hat einen eigenen Titel. Die Themen variieren. Beispiele sind: 300 Jahre Geschichte, Traktate über Schuld und Unschuld, Arbeit von Werktätigen und Arbeitnehmern (man achte auf den feinen Unterschied), bäuerlich Landwirtschaft, Neofaschismus und Antifaschismus, Diskriminierung unterschiedlichster Form, Sucht- und Drogenprobleme.
Breiten Raum in seinem Werk nehmen Kindheit und Jugend ein. Reinhardt O. Hahn sagt: Ich habe die Kindheit eines, Oheims‘ des Helden Dehm in der Zeit des Nationalsozialismus so glaubhaft erzählt, dass jeder, der mit heißem Herzen und mit Spannung liest, die abgrundtiefe Kindesverachtung und den ideologischen Missbrauch von Kindern durch die Hitlerjugend begreift. Auch die junge BRD in den Fünfzigern wird unverhüllt und mit hartem Gesicht erzählt. Die scheinbar menschlich gute und warmherzige Volksbildung der DDR und deren Gesicht als humanistische Erziehung und Lehre wird die Maske herunter gerissen und wir sehen das erbärmliche Ausnutzen der Kinderseelen für den ideologischen Gebrauch im System von blau und rot der Jungen Pioniere und der Freien Deutschen Jugend. Allein 350 Buchseiten von den insgesamt 1.700 Seiten sind den Kindern gewidmet.
Weitere spannend dargestellte Themen sind die SED intern und mit allen ihren Makeln und mit der Verbreitung der Furcht vor dieser Partei unter Menschen, sind aber auch Liebe und Liebesleid, das Digitale, welches das Analoge scheinbar ablöst, grandiose Höhepunkte und auch, ja, entsetzliche Niederlagen meiner Figuren. All das passiert in vier Bänden, die man mit atemloser Freude am Entdecken des Geschriebenen lesen und ausfühlen kann. Der Autor verspricht abschließend: In diesem großen Gesellschaftsroman wird nur der Leser geschont und er wird am Ende nicht allein gelassen.
Autor: red
Hahn (Foto: privat)
...13. Februar 2020 in Sangerhausen gewonnen. In der Veranstaltung möchte sich die im vergangenen Monat gegründete Kreisvereinigung Freie Wähler Mansfeld-Südharz vorstellen. Ort der Veranstaltung ist der Gesellschaftsraum des Restaurants Zum Herrenkrug in der Riestedter Straße 37. Beginn ist 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Der 72-jährige hallesche Schriftsteller Reinhardt O. Hahn schuf in den zurückliegenden Jahrzehnten die nun vorliegende Tetralogie. Jedes der vier Bücher hat einen eigenen Titel. Die Themen variieren. Beispiele sind: 300 Jahre Geschichte, Traktate über Schuld und Unschuld, Arbeit von Werktätigen und Arbeitnehmern (man achte auf den feinen Unterschied), bäuerlich Landwirtschaft, Neofaschismus und Antifaschismus, Diskriminierung unterschiedlichster Form, Sucht- und Drogenprobleme.
Breiten Raum in seinem Werk nehmen Kindheit und Jugend ein. Reinhardt O. Hahn sagt: Ich habe die Kindheit eines, Oheims‘ des Helden Dehm in der Zeit des Nationalsozialismus so glaubhaft erzählt, dass jeder, der mit heißem Herzen und mit Spannung liest, die abgrundtiefe Kindesverachtung und den ideologischen Missbrauch von Kindern durch die Hitlerjugend begreift. Auch die junge BRD in den Fünfzigern wird unverhüllt und mit hartem Gesicht erzählt. Die scheinbar menschlich gute und warmherzige Volksbildung der DDR und deren Gesicht als humanistische Erziehung und Lehre wird die Maske herunter gerissen und wir sehen das erbärmliche Ausnutzen der Kinderseelen für den ideologischen Gebrauch im System von blau und rot der Jungen Pioniere und der Freien Deutschen Jugend. Allein 350 Buchseiten von den insgesamt 1.700 Seiten sind den Kindern gewidmet.
Weitere spannend dargestellte Themen sind die SED intern und mit allen ihren Makeln und mit der Verbreitung der Furcht vor dieser Partei unter Menschen, sind aber auch Liebe und Liebesleid, das Digitale, welches das Analoge scheinbar ablöst, grandiose Höhepunkte und auch, ja, entsetzliche Niederlagen meiner Figuren. All das passiert in vier Bänden, die man mit atemloser Freude am Entdecken des Geschriebenen lesen und ausfühlen kann. Der Autor verspricht abschließend: In diesem großen Gesellschaftsroman wird nur der Leser geschont und er wird am Ende nicht allein gelassen.
