Biosphärenreservat sagt den ehrenamtlichen Helfern Danke
Bewegte Jahre
Freitag, 01. März 2019, 10:58 Uhr
Bewegte Jahre liegen hinter den Mitarbeitern des Biosphärenreservats. Vor 20 Jahren, im Januar 1999, begann der Aufbaustab mit den Vorbereitungen und am 23. Februar 2009 wurde die Allgemeinverfügung für das Biosphärenreservat Karstlandschaft Südharz erlassen...
Danke gesagt (Foto: Biores)
Die Biosphärenreservatsverwaltung bedankte sich bei den ehrenamtlichen Helfern und Förderern mit einer Veranstaltung. Über 100 Gäste ließen es sich nicht nehmen, dabei zu sein.
Ein Grund für die heutige Verwaltung, den Wegbegleitern und Freunden im Rahmen einer Feierstunde für ihre Unterstützung und Lobbyarbeit zu danken.
Staatssekretär Klaus Rehda (Bündnis 90/Die Grünen) vom Umweltministerium kam auch nicht mit leeren Händen nach Roßla. Er kündigte unter Beifall an, dass eine erneute Antragstellung für die UNESCO-Anerkennung in Vorbereitung ist. Im Vorfeld wird es dazu Gesprächsrunden der Landesregierung mit den Bürgermeistern der betreffenden Gemeinden geben.
Mit im Blickfeld der Landesregierung sind auch im Rahmen des Kohleausstiegsprogrammes der Bundesregierung Projektideen zur Verbesserung in der Versorgung des ländlichen Raumes mit regionalen Produkten. Weitere regionale Wertschöpfungsketten sollen entstehen, bis hin zur direkten Belieferung der Verbraucher. Vielleicht eine neue Chance, auch die Infrastruktur für die Belebung des Tourismus zu verbessern.
Drebsdorf (Foto: Biores)
Die einmalige Karstlandschaft im Biosphärenreservat enthält viel Potential für einen Natur- und Geschichtstourismus. Die Anfänge sind in Drebsdorf bereits gemacht.
Mit der Anerkennung durch die UNESCO würde der Südharzraum zwar kein Weltnaturerbe aber das Biosphärenreservat rückt in die Liste der weltweit fast 700 anerkannten Biosphärenreservate auf. In Deutschland wäre es dann die Nr. 17. Ein weiterer Impuls für den Tourismus.
Was wäre ein Biosphärenreservat ohne die ehrenamtliche Unterstützung durch Vereine? In ihrer Laudatio machte die Leiterin Christiane Funkel keinen Hehl daraus. Zahlreiche Beispiele für eine gute Zusammenarbeit wurden von ihr genannt und den Machern für ihr Engagement gedankt.
Gesprächsrunden, Vorträge, geführte Wanderungen, Umweltbildung, Ausstellungen, Publikationen und vieles mehr wurde in den vergangenen zwei Jahrzehnten gemeinsam den Bürgern der Region angeboten. Die Teilnehmerzahlen und Akzeptanz wächst mit jedem Jahr, freute sich Frau Funkel. Also sind wir mit unseren Partnern auf dem richtigen Weg. Weitere Ideen sind immer gesucht, Kümmerer natürlich auch.
Für eine süße Erinnerung an diese nachhaltige Veranstaltung sorgt auf jeden Fall die Riesentorte von FRIWI aus Stolberg. Die Verwaltung des Biosphärenreservats wird auch in Zukunft nicht allein stehen, kam in den Grußworten und Randgesprächen zum Ausdruck: Wir freuen uns auf ein Biosphärenreservat. Das drückten auch die Kinder der Kita Zwergenpalais aus Roßla und der Elternchor der Kreismusikschule Viva la musica musikalisch aus. (hno)
Autor: red
Danke gesagt (Foto: Biores)
Die Biosphärenreservatsverwaltung bedankte sich bei den ehrenamtlichen Helfern und Förderern mit einer Veranstaltung. Über 100 Gäste ließen es sich nicht nehmen, dabei zu sein.Ein Grund für die heutige Verwaltung, den Wegbegleitern und Freunden im Rahmen einer Feierstunde für ihre Unterstützung und Lobbyarbeit zu danken.
Staatssekretär Klaus Rehda (Bündnis 90/Die Grünen) vom Umweltministerium kam auch nicht mit leeren Händen nach Roßla. Er kündigte unter Beifall an, dass eine erneute Antragstellung für die UNESCO-Anerkennung in Vorbereitung ist. Im Vorfeld wird es dazu Gesprächsrunden der Landesregierung mit den Bürgermeistern der betreffenden Gemeinden geben.
Mit im Blickfeld der Landesregierung sind auch im Rahmen des Kohleausstiegsprogrammes der Bundesregierung Projektideen zur Verbesserung in der Versorgung des ländlichen Raumes mit regionalen Produkten. Weitere regionale Wertschöpfungsketten sollen entstehen, bis hin zur direkten Belieferung der Verbraucher. Vielleicht eine neue Chance, auch die Infrastruktur für die Belebung des Tourismus zu verbessern.
Drebsdorf (Foto: Biores)
Die einmalige Karstlandschaft im Biosphärenreservat enthält viel Potential für einen Natur- und Geschichtstourismus. Die Anfänge sind in Drebsdorf bereits gemacht. Mit der Anerkennung durch die UNESCO würde der Südharzraum zwar kein Weltnaturerbe aber das Biosphärenreservat rückt in die Liste der weltweit fast 700 anerkannten Biosphärenreservate auf. In Deutschland wäre es dann die Nr. 17. Ein weiterer Impuls für den Tourismus.
Was wäre ein Biosphärenreservat ohne die ehrenamtliche Unterstützung durch Vereine? In ihrer Laudatio machte die Leiterin Christiane Funkel keinen Hehl daraus. Zahlreiche Beispiele für eine gute Zusammenarbeit wurden von ihr genannt und den Machern für ihr Engagement gedankt.
Gesprächsrunden, Vorträge, geführte Wanderungen, Umweltbildung, Ausstellungen, Publikationen und vieles mehr wurde in den vergangenen zwei Jahrzehnten gemeinsam den Bürgern der Region angeboten. Die Teilnehmerzahlen und Akzeptanz wächst mit jedem Jahr, freute sich Frau Funkel. Also sind wir mit unseren Partnern auf dem richtigen Weg. Weitere Ideen sind immer gesucht, Kümmerer natürlich auch.
Für eine süße Erinnerung an diese nachhaltige Veranstaltung sorgt auf jeden Fall die Riesentorte von FRIWI aus Stolberg. Die Verwaltung des Biosphärenreservats wird auch in Zukunft nicht allein stehen, kam in den Grußworten und Randgesprächen zum Ausdruck: Wir freuen uns auf ein Biosphärenreservat. Das drückten auch die Kinder der Kita Zwergenpalais aus Roßla und der Elternchor der Kreismusikschule Viva la musica musikalisch aus. (hno)
