Zzweite Naturerlebnisstation eingeweiht
Frau Musica am Lutherweg
Freitag, 02. September 2016, 12:31 Uhr
Anfang September wurde im Naturpark Harz die zweite Naturerlebnisstation am Lutherweg eingeweiht. Von ihrem Standort am Kleebeck, unweit des Forsthauses Brumbach zwischen Grillenberg und Wippra, eröffnet sich ein wunderschöner Ausblick auf den Auerberg bei Stolberg...
Übergeben (Foto: Isabel Reuter/RVH)
Von links: Landrat Martin Skiebe, Landrätin Dr. Angelika Klein und Natur- und Geoparkleiter Dr. Klaus George bei der Präsentation
Von der Bushaltestelle Forsthaus Brumbach ist die Naturerlebnisstation schon nach einem kurzen Spaziergang erreichbar. Mit dem Text des in die Gesangbücher der Evangelischen Kirchen aufgenommenen Liedes Die beste Zeit im Jahr ist mein manifestierte Martin Luther seine Leidenschaft und Hochachtung für die Musik. In dem Lied spielt der Gesang der Vögel eine wichtige Rolle. Auch davon berichtet die Naturerlebnisstation.
Die Überraschung der Eröffnungsgäste darüber, welches die häufigsten Vogelarten im Naturpark Harz sind war allerdings groß. Dass dazu auch der Zilpzalp gehört, der wie der Kuckuck seinen Namen singt, war eine große Überraschung. Anders als zu Martin Luthers Zeiten wissen heute nur noch wenige Menschen Vögel nach Arten zu unterscheiden. Die Kinder aus dem Kindergarten Wippra jedoch haben eine echte Chance, die Stimmen der Vögel zu erkennen, denn sie sind oft und gerne in der Natur. Die Waldfüchse besangen darum zur Eröffnung der Station auch die Vogelwelt.
In Vorbereitung auf das Lutherjahr 2017 will der Träger des Natur- und Geoparks mit seinen kunstvoll gestalteten Naturerlebnisstationen an schönen Aussichtspunkten spannende Einblicke in die Natur, Landschaft und Geschichte vermitteln. Landrätin Dr. Angelika Klein und Landrat Martin Skiebe, beide Vorstandsmitglieder des Regionalverbandes Harz, freuten sich. Wir wollen auch Familien für die Natur interessieren. Mit den Naturerlebnisstationen am Lutherweg wird eine Wanderung abwechslungsreicher, so beide übereinstimmend.
Die neue Naturerlebnisstation vermittelt einen Eindruck, wie sich die Landnutzung, das Waldbild und damit auch die Tier- und Pflanzenwelt im Harz im Laufe der Jahrhunderte drastisch veränderte. Zur Gewinnung von Holzkohle wurden vor 500 Jahren riesige Flächen Wald abgeholzt. Die Menschen mussten um ihr täglich Brot kämpfen. Kinder hüteten Ziegen und Schafe auf abgeholzten Flächen. Der Wald hatte zunächst keine Chance, sich zu regenerieren. Mittlerweile wachsen bei Wippra wieder mächtige Bäume, und statt Dorngrasmücken singen dort wieder die Rotkehlchen.
Der Lutherweg verbindet Wirkungsstätten des Reformators. Ein Teilstück führt durch die reizvolle Landschaft der Naturparke im Harz in Sachsen-Anhalt zwischen Mansfeld und Nordhausen.
Für weitere Informationen zum Natur- und Geopark: www.harzregion.de
Autor: nnz
Übergeben (Foto: Isabel Reuter/RVH)
Von links: Landrat Martin Skiebe, Landrätin Dr. Angelika Klein und Natur- und Geoparkleiter Dr. Klaus George bei der Präsentation
Von der Bushaltestelle Forsthaus Brumbach ist die Naturerlebnisstation schon nach einem kurzen Spaziergang erreichbar. Mit dem Text des in die Gesangbücher der Evangelischen Kirchen aufgenommenen Liedes Die beste Zeit im Jahr ist mein manifestierte Martin Luther seine Leidenschaft und Hochachtung für die Musik. In dem Lied spielt der Gesang der Vögel eine wichtige Rolle. Auch davon berichtet die Naturerlebnisstation.
Die Überraschung der Eröffnungsgäste darüber, welches die häufigsten Vogelarten im Naturpark Harz sind war allerdings groß. Dass dazu auch der Zilpzalp gehört, der wie der Kuckuck seinen Namen singt, war eine große Überraschung. Anders als zu Martin Luthers Zeiten wissen heute nur noch wenige Menschen Vögel nach Arten zu unterscheiden. Die Kinder aus dem Kindergarten Wippra jedoch haben eine echte Chance, die Stimmen der Vögel zu erkennen, denn sie sind oft und gerne in der Natur. Die Waldfüchse besangen darum zur Eröffnung der Station auch die Vogelwelt.
In Vorbereitung auf das Lutherjahr 2017 will der Träger des Natur- und Geoparks mit seinen kunstvoll gestalteten Naturerlebnisstationen an schönen Aussichtspunkten spannende Einblicke in die Natur, Landschaft und Geschichte vermitteln. Landrätin Dr. Angelika Klein und Landrat Martin Skiebe, beide Vorstandsmitglieder des Regionalverbandes Harz, freuten sich. Wir wollen auch Familien für die Natur interessieren. Mit den Naturerlebnisstationen am Lutherweg wird eine Wanderung abwechslungsreicher, so beide übereinstimmend.
Die neue Naturerlebnisstation vermittelt einen Eindruck, wie sich die Landnutzung, das Waldbild und damit auch die Tier- und Pflanzenwelt im Harz im Laufe der Jahrhunderte drastisch veränderte. Zur Gewinnung von Holzkohle wurden vor 500 Jahren riesige Flächen Wald abgeholzt. Die Menschen mussten um ihr täglich Brot kämpfen. Kinder hüteten Ziegen und Schafe auf abgeholzten Flächen. Der Wald hatte zunächst keine Chance, sich zu regenerieren. Mittlerweile wachsen bei Wippra wieder mächtige Bäume, und statt Dorngrasmücken singen dort wieder die Rotkehlchen.
Der Lutherweg verbindet Wirkungsstätten des Reformators. Ein Teilstück führt durch die reizvolle Landschaft der Naturparke im Harz in Sachsen-Anhalt zwischen Mansfeld und Nordhausen.
Für weitere Informationen zum Natur- und Geopark: www.harzregion.de
