Die Polizeidirektion teilt mit: Sangerhäuser Geisterfahrer unterwegs
Verwirrter 70-Jähriger gefährdet Menschen
Sonntag, 21. August 2016, 23:30 Uhr
Ein Geisterfahrer war auf der Bundesautobahn 38, Richtungsfahrbahn westwärts (Göttingen), unterwegs. Wie die Pressesprecherin der Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Süd, Polizeihauptkommissarin Antje Hoppen, mitteilt, erhielt das Lagezentrum der Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Süd ab 9:20 Uhr zahlreiche Notrufe zu einem PKW, der im Bereich Sangerhausen entgegen der Fahrtrichtung zügig in Richtung Leipzig fuhr.
Sofort wurde über den Verkehrswarndienst vor dem Geisterfahrer gewarnt. Streifenwagen waren auf der Autobahn im Einsatz, um das Fahrzeug zu stoppen und Reisende in dem Bereich zu warnen. Der Falschfahrer fuhr auf diese Art durch den Bereich des Landkreises Mansfeld-Südharz bis in den Saalekreis und konnte durch eine Streifenwagenbesatzung gegen 9:40 Uhr schließlich kurz hinter der Anschlussstelle Querfurt zum Anhalten gezwungen werden.
Bei dem Geisterfahrer handelt es sich um einen 70-Jährigen aus dem Bereich Sangerhausen. Der Mann machte einen verwirrten Eindruck, war uneinsichtig und wollte sogar weiterfahren. Zuvor gab es einige gefährliche Situationen; es war großes Glück, dass niemand zu Schaden kam. Anderen Fahrzeugführern soll der Mazda-Fahrer sogar Handzeichen gegeben haben, wohl in der Annahme die anderen würden verkehrt fahren. Der Mann kam in ein Krankenhaus. Der Mazda wurde durch einen Abschleppdienst geborgen.
Autor: jmSofort wurde über den Verkehrswarndienst vor dem Geisterfahrer gewarnt. Streifenwagen waren auf der Autobahn im Einsatz, um das Fahrzeug zu stoppen und Reisende in dem Bereich zu warnen. Der Falschfahrer fuhr auf diese Art durch den Bereich des Landkreises Mansfeld-Südharz bis in den Saalekreis und konnte durch eine Streifenwagenbesatzung gegen 9:40 Uhr schließlich kurz hinter der Anschlussstelle Querfurt zum Anhalten gezwungen werden.
Bei dem Geisterfahrer handelt es sich um einen 70-Jährigen aus dem Bereich Sangerhausen. Der Mann machte einen verwirrten Eindruck, war uneinsichtig und wollte sogar weiterfahren. Zuvor gab es einige gefährliche Situationen; es war großes Glück, dass niemand zu Schaden kam. Anderen Fahrzeugführern soll der Mazda-Fahrer sogar Handzeichen gegeben haben, wohl in der Annahme die anderen würden verkehrt fahren. Der Mann kam in ein Krankenhaus. Der Mazda wurde durch einen Abschleppdienst geborgen.
