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Di, 14:56 Uhr
18.08.2026
ADAC Tankstellenbericht

Niedrigwasser treibt Spritpreise im Westen

Das Niedrigwasser am Rhein sorgt in den angrenzenden Bundesländern für hohe Spritpreise. Das zeigen Daten des ADAC aus dem aktuellen Bundesländervergleich der Kraftstoffpreise. Besonders teuer sind Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Hessen...

Während Nordrhein-Westfalen insbesondere beim Diesel vorn liegt (2,254 Euro je Liter), steht Hessen bei Super E10 an der Spitze (2,164 Euro).

Bild:
ADAC Tankstellenbericht (Foto: ADAC)

Welche Rolle das aktuelle Niedrigwasser spielt, zeigt ein Blick auf die günstigsten Bundesländer im ADAC Vergleich. Bei Super E10 liegen Mecklenburg-Vorpommern (2,078 Euro), Berlin (2,081 Euro) und Bayern (2,087 Euro) am unteren Ende der Preisskala. Ähnlich ist das Bild beim Diesel: Hier liegen Mecklenburg-Vorpommern bei 2,172 Euro sowie Berlin und Bayern bei jeweils 2,175 Euro. Die Raffinerien und Tanklager in diesen Regionen sind deutlich weniger von Transporten über den Rhein abhängig.

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Dadurch wirken sich die Folgen des Niedrigwassers dort weniger stark auf die Kraftstoffversorgung und die Preise aus. Für Bayern spielt dabei die Versorgung über die Transalpine Ölleitung aus dem Süden eine wichtige Rolle. In Berlin wirken sich zudem die hohe Tankstellendichte und der damit verbundene intensive Wettbewerb preisdämpfend aus. Die aktuellen Preisunterschiede zwischen den Bundesländern fallen deutlich stärker aus als dies üblicherweise der Fall ist.

Der Vergleich der Bundesländer macht insgesamt deutlich, dass die logistischen Herausforderungen durch das Niedrigwasser Auswirkungen auf die Kraftstoffpreise haben. Dieser Sonderfaktor dürfte neben einem steigenden Ölpreis dazu beitragen, dass die Spritpreise bundesweit um einige Cent höher liegen.

Der ADAC empfiehlt Autofahrerinnen und Autofahrern, nach Möglichkeit kurz vor 12 Uhr zu tanken, denn dann sind die Spritpreise im Tagesverlauf am niedrigsten. Um 12 Uhr steigen sie stark an und fallen anschließend langsam wieder. Unterstützung bei der Suche nach preiswerten Tankstellen bietet die Spritpreis-App „ADAC Drive“: Dort lassen sich rund um die Uhr die aktuellen Preise an den mehr als 14.000 Tankstellen in Deutschland vergleichen.
Autor: red

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Kommentare
Anonymus84
18.08.2026, 18:58 Uhr
Badewanne
Können wir ja hoffen das Nachbar Heinz nicht die Badewanne voll laufen lässt. Das treibt nämlich auch noch die Spritpreise hoch.
Rene Strube
19.08.2026, 00:30 Uhr
Geschichten aus dem Paulanergarten
Auch bei uns haben die Spritpreise nochmals angezogen. Was wird er wieder billig sein, wenn er endlich wieder wie gewohnt mit dem Dampfer über Helme und Wipper ran geholt wird?
charlie220666
19.08.2026, 08:57 Uhr
Sorry, aber......
.....was müssen wir uns immer mehr solche Argumente anhören um die Gier der Mineralölkonzerne und der Bundesregierung zu rechtfertigen. Sind wir in Europa das einzige Land, welches von Niedrigwasser und Ukraine Krieg betroffen ist? Vergleicht mal da die Spritpreise und findet den Fehler.
Die voranschreitende De- Industrielasierung ist Hausgemacht, forciert in den letzten Jahren von Bund und Länder.
Die Samarieterhafte Verteilung der Gelder muss finanziert werden, vom Pöbel eben.....
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