Di, 14:28 Uhr
26.05.2026
Eine archäologische Spurensuche
Wanderausstellung erreicht letzte Station in Eisleben
Letzte Möglichkeit für eine faszinierende Reise durch mehr als 6.000 Jahre Bergbaugeschichte im Landkreis Mansfeld-Südharz: Die Wanderausstellung Erst 825 Jahre Bergbau im Landkreis Mansfeld-Südharz? – Eine archäologische Spurensuche macht nach erfolgreichen Stationen in Hettstedt und Sangerhausen nun Halt in ihrer letzten Gastgeberstadt...
Ab dem 28. Mai ist die Ausstellung im Historisches Stadtarchiv Lutherstadt Eisleben zu sehen. Auch die beiden legendären Begründer des Mansfelder Kupferschieferbergbaus kehren damit vorübergehend nach Eisleben zurück: Die Sandsteinplastiken der Bergknappen Nappian und Neucke, die der Überlieferung nach im Jahr 1199 bei Hettstedt auf Kupfervorkommen gestoßen sein sollen. Bevor die Figuren an ihren angestammten Platz in Luthers Geburtshaus zurückkehren, bilden sie noch einmal die Hauptattraktion der Wanderausstellung zu den Spuren des prähistorischen Bergbaus in der Region.
Wir freuen uns, dass wir mit unserer Ausstellung einen Beitrag zum 825-jährigen Bergbaujubiläum leisten konnten, resümiert Mike Leske, Geschäftsführer von Erlebniswelt Museen. Bereits an den vorherigen Stationen im Mansfeld-Museum sowie im Spengler-Museum habe die Ausstellung tausende Besucherinnen und Besucher begeistert und gezeigt, dass die Geschichte des Bergbaus in der Region weit früher begann – mit dem Feuersteinabbau bereits in der Jungsteinzeit.
Anhand von Leihgaben des Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt, des Spengler-Museums Sangerhausen sowie aus Eisleber Sammlungen präsentiert der regionale Museumsverbund verschiedene Formen prähistorischer Bergbautätigkeit in der Region. Die Ausstellung zeigt, wie die Gewinnung und Verarbeitung von Rohstoffen wie Salz, Kupfer und Eisen die Entwicklung früher Gesellschaften nachhaltig geprägt haben.
Konzipiert und umgesetzt wurde das Projekt von Erlebniswelt Museen. Die finanziellen Mittel stammen aus dem Ideenwettbewerb REVIER!PIONIER des Landes Sachsen-Anhalt.
Kuratiert wurde die Ausstellung von Dr. Anne-Kathrin Kokles, die am 20. Juni 2026 von 11 Uhr eine öffentliche Kuratorenführung anbieten wird. Geöffnet ist die Ausstellung an diesem Tag bis 15 Uhr. Dabei erhalten Besucherinnen und Besucher vertiefende Einblicke in die Entstehung der Ausstellung und die archäologischen Hintergründe der präsentierten Objekte.
Die Ausstellung ist bis zum 30. August 2026 im Historischen Stadtarchiv Lutherstadt Eisleben zu sehen. Letztmalig geöffnet ist sie an diesem Tag im Rahmen des 21. Spaziergangs auf dem Lutherweg von 14:30 bis 17:00 Uhr. Die feierliche Eröffnung findet am Donnerstag, 28. Mai 2026, statt. Interessierte Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen.
Autor: redAb dem 28. Mai ist die Ausstellung im Historisches Stadtarchiv Lutherstadt Eisleben zu sehen. Auch die beiden legendären Begründer des Mansfelder Kupferschieferbergbaus kehren damit vorübergehend nach Eisleben zurück: Die Sandsteinplastiken der Bergknappen Nappian und Neucke, die der Überlieferung nach im Jahr 1199 bei Hettstedt auf Kupfervorkommen gestoßen sein sollen. Bevor die Figuren an ihren angestammten Platz in Luthers Geburtshaus zurückkehren, bilden sie noch einmal die Hauptattraktion der Wanderausstellung zu den Spuren des prähistorischen Bergbaus in der Region.
Wir freuen uns, dass wir mit unserer Ausstellung einen Beitrag zum 825-jährigen Bergbaujubiläum leisten konnten, resümiert Mike Leske, Geschäftsführer von Erlebniswelt Museen. Bereits an den vorherigen Stationen im Mansfeld-Museum sowie im Spengler-Museum habe die Ausstellung tausende Besucherinnen und Besucher begeistert und gezeigt, dass die Geschichte des Bergbaus in der Region weit früher begann – mit dem Feuersteinabbau bereits in der Jungsteinzeit.
Anhand von Leihgaben des Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt, des Spengler-Museums Sangerhausen sowie aus Eisleber Sammlungen präsentiert der regionale Museumsverbund verschiedene Formen prähistorischer Bergbautätigkeit in der Region. Die Ausstellung zeigt, wie die Gewinnung und Verarbeitung von Rohstoffen wie Salz, Kupfer und Eisen die Entwicklung früher Gesellschaften nachhaltig geprägt haben.
Konzipiert und umgesetzt wurde das Projekt von Erlebniswelt Museen. Die finanziellen Mittel stammen aus dem Ideenwettbewerb REVIER!PIONIER des Landes Sachsen-Anhalt.
Kuratiert wurde die Ausstellung von Dr. Anne-Kathrin Kokles, die am 20. Juni 2026 von 11 Uhr eine öffentliche Kuratorenführung anbieten wird. Geöffnet ist die Ausstellung an diesem Tag bis 15 Uhr. Dabei erhalten Besucherinnen und Besucher vertiefende Einblicke in die Entstehung der Ausstellung und die archäologischen Hintergründe der präsentierten Objekte.
Die Ausstellung ist bis zum 30. August 2026 im Historischen Stadtarchiv Lutherstadt Eisleben zu sehen. Letztmalig geöffnet ist sie an diesem Tag im Rahmen des 21. Spaziergangs auf dem Lutherweg von 14:30 bis 17:00 Uhr. Die feierliche Eröffnung findet am Donnerstag, 28. Mai 2026, statt. Interessierte Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen.
