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Mo, 18:14 Uhr
20.04.2026
Großübung HETHEX

Militärkolonnen auf der A38

Ab Mittwoch startet in Thüringen und Hessen die bundesweit erste Militär-Großübung HETHEX mit 900 deutschen und amerikanischen Soldaten. Bis zu 400 Militärfahrzeuge rollen dabei durchs Land. Auch über die Südharz-Autobahn A38...

Symbolbild Militärfahrzeug (Foto: emw) Symbolbild Militärfahrzeug (Foto: emw)
In Hessen und Thüringen beginnt am Mittwoch, 22. April, die länderübergreifende Militär-Großübung HESSE-THURINGIA-EXERCISE (HETHEX). Bis zum 26. April trainieren unter Leitung der Landeskommandos beider Bundesländer bis zu 900 deutsche und US-amerikanische Soldatinnen und Soldaten gemeinsam mit Polizei, Feuerwehr, kommunalen Behörden, Partnern der US Army sowie weiteren zivilen Akteuren komplexe Abläufe im Straßenverkehr und in der Logistik. Das teilt die Pressestelle des Eichsfeld-Kreises mit.
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Im Mittelpunkt der Übung steht die Koordination militärischer Kolonnenfahrten im zivilen Straßenverkehr sowie die Versorgung der beteiligten Kräfte. Rund 400 Fahrzeuge werden dazu auf ausgewählten Abschnitten der Autobahnen A4, A5, A7 und A38 unterwegs sein. Besonders im Zeitraum vom 24. bis 26. April ist auf diesen Strecken mit verstärktem Kolonnenverkehr zu rechnen.

Ergänzt wird das Szenario durch die logistische Versorgung: An festgelegten Punkten stellen beauftragte zivile Dienstleister in beiden Bundesländern den Nachschub für die beteiligten Einheiten sicher.

Nach Angaben der Verantwortlichen ist die Übung in dieser Form bundesweit die erste ihrer Art. Ziel der HETHEX ist es, Verfahren und Abläufe der sogenannten „Drehscheibe Deutschland“ über Ressort- und Ländergrenzen hinweg zu überprüfen und weiterzuentwickeln. Gleichzeitig soll die zivil-militärische Zusammenarbeit mit zivil-gewerblichen und zivil-hoheitlichen Partnern gestärkt werden.

Um die Auswirkungen auf den Straßenverkehr möglichst gering zu halten, erfolgen die Bewegungen der Marschkolonnen überwiegend außerhalb der Spitzenzeiten. Alle Beteiligten arbeiten eng mit den zuständigen Verkehrsbehörden zusammen, um Beeinträchtigungen für zivile Verkehrsteilnehmende zu minimieren.

Die Bundeswehr weist darauf hin, dass Marschkolonnen im Straßenverkehr besondere Aufmerksamkeit erfordern. Verkehrsteilnehmende werden gebeten, ausreichend Abstand zu halten und gegenseitige Rücksicht walten zu lassen.
Autor: ssc

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Kommentare
BerndLuky
20.04.2026, 19:09 Uhr
Ich kann nicht mehr
– ich lache und könnte gleichzeitig heulen!

Der beste Satz auf der Bundeswehr-Seite zum Thema „Drehscheibe Deutschland“:
„Wachsamkeit in Zeiten neuer Bedrohungen an der Ostflanke Europas.“

Mal ganz ehrlich: Russland schafft es nicht einmal, die Ukraine vollständig einzunehmen, und wir reden von „Wachsamkeit in Zeiten neuer Bedrohungen“!

Die einzige Bedrohung, die ich als normaler Bürger wahrnehme, ist die der BRD-Regierung. Für mich stellt sie eine Gefahr für Deutschland und die Welt dar.

Vergessen wir bitte auch nicht, was ein Arbeitskollege von mir immer wieder gerne sagt:
„Verwechsle die BRD nicht mit Deutschland – die BRD ist nicht Deutschland!“
emmerssen
21.04.2026, 10:50 Uhr
Egal
Da sieht man mal wieder wie egal der jetzigen Regierung die derzeitige Kraftstoff Krise und die hohen Kosten dafür sind. Der Michel muss es eben bezahlen. An anderer Stelle gaukelt man uns die nicht mehr bezahlbare Rente und Krankenversicherung vor. Aufwachen Leute, 5 Minuten vor 12 war gestern schon.
rasska86
22.04.2026, 08:51 Uhr
Die Bedrobungslage ...
.. ,wenn es sie gibt, die hat D mit seinen "Partnern" in erster Linie selber geschaffen.....
Sanktionen, Waffen in Kriege liefern, Aufrüstung und Militarisierung der Gesellschaft sind leider wieder Staatsräson.
Der brasilianische Präsident hat gezeigt bzw. dargestellt im Interview, wie friedliche Koexistenz gelebt wird. Meine Hochachtung vor diesem klugen, friedliebenden Staatsmann !
diskobolos
22.04.2026, 11:41 Uhr
„Kraftstoffkrise?“
Ist das Benzin irgendwo schon ausgegangen? Nein, es kostet nur etwas mehr. Im Vergleich mit den Einkommen übrigens etwa so viel wie 2015. Wenn das keine Katastrophe ist . . .

Zur Einordnung: in Bangladesch grassiert die Angst, dass nicht genügend Diesel für die Stromaggregate der Textilindustrie verfügbar ist. Millionen Näherinnen haben Angst vor Entlassung.

„Der Michel muss es eben bezahlen.“ Ja wer denn sonst, emmersen? Die Frage ist doch nur, ob als Autofahrer oder als Steuerzahler.
rasska86
22.04.2026, 20:32 Uhr
discobolus ,
Ich glaube dass sich die Frage nicht stellt, da beide bezahlen und zwar mehrfach. Der Bruttolohn wird versteuert. Vom versteuerten Netto wird ein Auto gekauft natürlich mit 19% MwSt .Dazu zahlt man Kfz Steuern natürlich auch mit 19% MwSt..
Nun geht's zur Tanke, wo man nochmal richtig abgezockt wird. 19% MwSt +Energiesteuer+ CO2 Abgabe. Von der Gewinnmaximierung der Mineralölindustrie gar nicht zu reden. Und diese ganze Kriegshysterie will auch bezahlt werden. Das ist in meinen Augen sowas von abartig was derzeit in diesem Land abläuft, das kann ich gar nicht beschreiben. Und daran ist nicht Russland schuld - oder doch ? Muss ich mal Pistorius fragen....
diskobolos
22.04.2026, 23:14 Uhr
Am Ende sind fast alle Staatseinnahmen Steuern, rasska86
Wenn der Staat an einer Ecke auf Steuern verzichtet, wird er es sich an einer anderen Stelle reinholen (müssen). Das läuft auf linke Tasche – rechte Tasche hinaus. Andernfalls steigen die Staatsschulden. Und die sind auch nur Steuern von morgen.
Ob die Steuern nun in einem Stück oderi ,n mehreren eingeholt werden, ist im Prinzip egal, es wird dadurch jedenfalls nicht gerechter.

Sie können das natürlich als Abzocke bezeichnen, aber das ist nur Ihr subjektives Gefühl. Oder haben Sie dafür eine objektive Definition?
Statt sich über teuren Benzin zu ärgern, könnte man ja auch froh sein, dass man die Möglichkeit hat, den immer und überall zu erwerben. Es ist nämlich auch niemand, kein Mineralölkonzern oder Tankstellenpächter verpflichtet, den Sprit für Sie günstig anzubieten.

Sich ständig zu ärgern macht Langfristig auch krank . . .
rasska86
23.04.2026, 22:39 Uhr
Diskobolus
..die Staatsschulden steigen nicht "andernfalls", die steigen trotzdem ! Das ist ein Ausgaben Problem, siehe Sondervermögen, was nichts anderes als Schulden für die nächsten Generationen sind.
Anstatt Mrd in Kriege und Wettrüsten zu pumpen, wäre ein sorgsamer Umgang mit Steuergeldern angebracht, vor allem für die eigene Wirtschaft und Gesellschaft !!
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