Gegen 11:30 Uhr kam es auf der A71 kurz vor dem Tunnel Berg Bock in Fahrtrichtung Schweinfurt zu einem Unfall zwischen LKW und PKW. Eine 53-jährige Führerin eines Renault Megane übersah beim Auffahren auf die A71 an der Anschlussstelle Suhl / Zella-Mehlis einen auf dem rechten Fahrstreifen fahrenden Sattelzug...
Ungewöhnlicher Unfall auf der A 71 (Foto: Autobahnpolizei)
Dieser konnte dem PKW nicht mehr ausweichen und kollidierte mit ihm. Dadurch stellte sich der PKW quer und wurde durch den Sattelzug noch etwa 50 m mitgeschliffen.
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Die PKW-Fahrerin wurde dabei leicht verletzt. Es entstand Sachschaden von etwa 9.000 Euro. Die Richtungsfahrbahn Schweinfurt musste für circa 45 Minuten voll gesperrt werden.
In dem Bericht stimmen so einige Begrifflichkeiten nicht. Der Unfall ist nicht "ungewöhnlich" , sondern eher ein Klassiker.
"Der LkW konnte nicht ausweichen" ist auch so eine übliche Bemerkung, die wohl die Ursache in die gern genommene Richtung lenken soll....
Ich habe schon viele Möglichkeiten und Ideen gehört und gelesen um Benzin zu sparen. Aber diese ist mir neu. Okay bei 50 Metern spart man nicht wirklich viel. Aber kann ja auch keiner damit rechnen das der LKW bremst.
In diesen Sinne: Augen auf im Straßenverkehr.
kann hier nur vermutet werden. Das Bild zeigt eine nasse Fahrbahn (Regen = schlechtere Sicht) + Fehleinschätzung von Geschwindigkeiten sind nicht selten Unfallursachen. Beim Erwerb des Führerscheins würde ich ein paar Pflichtstunden (Bsp. 2 Tag- u. 2 Nachtstunden auf dem Beifahrersitz eines Fahrlehrers auf einem 40-Tonner begrüßen. Am besten im Mix (Stadt / Land / Autobahn). Wer noch nie in einem LKW gesessen hat, vergleicht leider nicht selten gerade Bremswege mit dem eigenen PKW.
Anders kann ich mir zum Beispiel auch an Ausfahrten Szenen nicht erklären, wenn PKW's (oder oft auch Kleintransporter) 50-100m vor einer Ausfahrt von der Überholspur kommend sich dann bremsend auf Stoßstangenhöhe vor LKW's in die Ausfahrt quetschen. "Der kann ja wohl bremsen" geht auch hier oft schief...
In dem Fall oben blieb es zum Glück beim Blechschaden, dass hätte deutlich schlimmer ausgehen können.