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Di, 08:44 Uhr
02.02.2021
Kurzarbeit stabilisiert den Arbeitsmarkt weiter

In der Mitte des Jahres 2020 gab es weniger Beschäftigte

Ende Juni 2020 konnten im Landkreis Mansfeld-Südharz 41.087 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte gezählt werden. Das waren 852 Beschäftigte weniger als im Vorjahresmonat 2019 und ist damit der größte Rückgang seit vier Jahren...

In folgenden Berufen gab es weniger Beschäftigte: Metallerzeugung,-bearbeitung/Metallbau (-239), Maschinen- und Fahrzeugtechnikberufe (-123), Lebensmittelherstellung und -verarbeitung (-168), Führer von Fahrzeug- und Transportgeräten (-114), Tourismus-, Hotel- und Gaststättenberufe (-88).

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Einen Zuwachs an Beschäftigten war in folgenden Berufen zu verzeichnen:

Erziehung/Unterricht (+165), Gesundheit/Krankenpflege (+38). Gestiegen ist auch die Zahl der Auszubildenden um 49 (insgesamt 1.386= 3,4 Prozent der Beschäftigten).

Während die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Altersgruppe bis 55 zurückging (-1.108), stieg diese bei den 55 bis unter 65-Jährigen.

Rückgang bei der geringfügig entlohnten Beschäftigung

Wer 450€ oder weniger verdient, fällt in die Gruppe der geringfügig entlohnten Beschäftigten. Diese Zahl lag im zweiten Quartal 2020 bei 4.914 Beschäftigten und ist um 380 zurückgegangen.

Zu den betroffenen Berufen zählen vorrangig: Lebensmittelherstellung und –verarbeitung (-69), Reinigungsberufe (-64), Verkaufsberufe (-64) und Tourismus-, Hotel- und Gaststättenberufe (-55).
Aber auch bei den 450€- Beschäftigten gab es zumindest leichte Beschäftigungs-zuwächse: Finanzdienstleistung/Steuerberatung (+18), Altenpflege (+9) und Erziehung (+7).

Kurzarbeit hat Jobs gerettet

Im Juni 2020 wurden der Arbeitsagentur von 602 Betrieben 3.781 Kurzarbeiter gemeldet. Das war gegenüber dem April ein Rückgang um fast die Hälfte. Nach Branchen gab es die meisten Kurzarbeiter beim Handel/Instandhaltung/ Reparatur von Kfz (120), dem Gastgewerbe (111), im Baugewerbe (58), der Metall- und Elektroindustrie (46) und dem Gesundheitswesen (40).

Zusammenfassend sagt die Vorsitzende der Agentur für Arbeit Sangerhausen, Martina Scherer: „Die finanzielle Unterstützung bei Kurzarbeit und die Corona- Hilfen der Bundesregierung unterstützten die Unternehmen, ihre Beschäftigten so gut es ging zu halten. Wir rechnen aber damit, dass es in diesem Jahr einen weiteren leichten Rückgang bei der Zahl der Beschäftigten in einzelnen Branchen geben wird. Mitte des Jahres wird sich die Lage beim Corona bedingten Rückgang wieder entspannen. Dennoch bleiben die Auswirkungen aufgrund des Strukturwandels. Hier können wir gut mit Qualifizierung gegensteuern.“



Autor: nis

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