Di, 12:29 Uhr
22.12.2020
17-jährige von Zug erfasst
Tragischer Unfall am Bahnübergang
Am Bahnübergang zwischen Berga und Kelbra ereignete sich am Montagabend ein Verkehrsunfall mit tragischen Folgen. Ein PKW, der aus Richtung Kelbra gefahren kam, fuhr auf einen vor der geschlossenen Bahnschranke wartenden PKW auf und durchbrach mit diesem gemeinsam die Schranke. Der zuvor stehende PKW wurde auf die Bahngleise geschoben und von einer herannahenden Lok erfasst...
Der auffahrende PKW durchbrach die zweite Schrankenanlage in Richtung Berga und kam hier zum Stehen. Bei der Kollision zwischen Lok und PKW wurde der PKW ca. 200 Meter mitgeschliffen. Eine 17-jährige Person konnte sich zwar vor der Kollision noch aus dem PKW retten, jedoch die Gleisanlage nicht mehr rechtzeitig verlassen. Sie wurde vom Zug erfasst und tödlich verletzt. Die 19-jährige Fahrzeugführerin konnte sich rechtzeitig in Sicherheit bringen und erlitt leichte Verletzungen. Der 54-jährige Fahrer des auffahrenden PKW kam mit schweren Verletzungen in eine Klinik. Auch der 57-jährige Lokomotivführer wurde leicht verletzt.
Die Unfallstelle war bis ca. 00:10 Uhr für die Rettungs- und Bergungsmaßnahmen gesperrt, der Bahnverkehr bis ca. 01:00 Uhr. Am Unfallort waren der Rettungsdienst mit Notarzt und Notfallsanitätern des Landkreises, die Feuerwehren Berga, Bösenröde, Roßla und Klostermansfeld, Kräfte der Landes- und Bundespolizei und die Notfallmanager der Deutschen Bahn AG im Einsatz. Die Ermittlungen zur Unfallursache laufen mit Hochdruck. Der Gesamtunfallschaden wird mit ca. 30.000 Euro angegeben.
Autor: nisDer auffahrende PKW durchbrach die zweite Schrankenanlage in Richtung Berga und kam hier zum Stehen. Bei der Kollision zwischen Lok und PKW wurde der PKW ca. 200 Meter mitgeschliffen. Eine 17-jährige Person konnte sich zwar vor der Kollision noch aus dem PKW retten, jedoch die Gleisanlage nicht mehr rechtzeitig verlassen. Sie wurde vom Zug erfasst und tödlich verletzt. Die 19-jährige Fahrzeugführerin konnte sich rechtzeitig in Sicherheit bringen und erlitt leichte Verletzungen. Der 54-jährige Fahrer des auffahrenden PKW kam mit schweren Verletzungen in eine Klinik. Auch der 57-jährige Lokomotivführer wurde leicht verletzt.
Die Unfallstelle war bis ca. 00:10 Uhr für die Rettungs- und Bergungsmaßnahmen gesperrt, der Bahnverkehr bis ca. 01:00 Uhr. Am Unfallort waren der Rettungsdienst mit Notarzt und Notfallsanitätern des Landkreises, die Feuerwehren Berga, Bösenröde, Roßla und Klostermansfeld, Kräfte der Landes- und Bundespolizei und die Notfallmanager der Deutschen Bahn AG im Einsatz. Die Ermittlungen zur Unfallursache laufen mit Hochdruck. Der Gesamtunfallschaden wird mit ca. 30.000 Euro angegeben.