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Mo, 15:57 Uhr
04.03.2019
Kunst gegen Komasaufen

Kampagne „bunt statt blau“

Kunst gegen Komasaufen: Unter diesem Motto startete die DAK-Gesundheit ihre Kampagne „bunt statt blau“ 2019 zur Alkoholprävention im Landkreis Mansfeld-Südharz. Im zehnten Jahr sucht die Krankenkasse die besten Plakate gegen das Rauschtrinken...

2017 kamen bundesweit 21.721 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus, 2,6 Prozent weniger als im Vorjahr. Damit ist die Zahl der betroffenen Kinder und Jugendlichen wieder leicht gesunken. Experten fordern weiter eine verstärkte Aufklärung über die Risiken des Rauschtrinkens. Unterstützt wird die mehrfach ausgezeichnete Kampagne für Schülerinnen und Schüler zwischen zwölf und 17 Jahren durch Sachsens-Anhalts Sozialministerin Petra Grimm-Benne. Alle Schulen im Landkreis Mansfeld-Südharz sind eingeladen, das Thema Alkoholmissbrauch im Unterricht zu behandeln und ihre Schüler bis 31. März Plakate gegen das Komasaufen gestalten zu lassen. Es können auch Teams, Schulklassen oder Einzelbilder teilnehmen.

Komasaufen (Foto: Georg Doyle) Komasaufen (Foto: Georg Doyle)

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Das Plakat muss das Format DIN A2 haben. Der Wettbewerb ist Teil der „Aktion Glasklar“, die seit vierzehn Jahren Schüler, Lehrer und Eltern über Alkohol aufklärt. Beim sogenannten Komasaufen gab es 2017 im Landkreis Mansfeld-Südharz mit 33 Betroffenen einen Rückgang um 8,3 Prozent. „Eine regionale Alkoholprävention ohne erhobenen Zeigefinger bleibt für uns unverzichtbar, um Kindern und Jugendlichen die Gefahren von Alkoholmissbrauch aufzuzeigen. Wichtige Gesundheitsthemen wie dieses sollten im Schulalltag diskutiert werden“, sagt Uwe Hennemann, Leiter des Servicezentrums der DAK-Gesundheit für den Landkreis Mansfeld-Südharz. „Bei ‚bunt statt blau‘ werden junge Künstler selbst zu glaubwürdigen Botschaftern gegen das Rauschtrinken. Das macht diese Präventionskampagne so besonders.“

Zehn Jahre bunt statt blau
Seit 2010 haben bundesweit mehr als 95.000 junge Künstlerinnen und Künstler bunte Plakate gegen das Komasaufen gestaltet, darunter auch viele Schülerinnen und Schüler aus dem Landkreis Mansfeld-Südharz. Die Kampagne „bunt statt blau“ wird von Politikern, Suchtexperten und Künstlern unterstützt. „Viele Jugendliche überschätzen sich und glauben, exzessives Trinken gehöre zum Feiern dazu. Die Aufklärung über die Gefahren eines riskanten Alkoholkonsums gelingt mit dem Wettbewerb sehr gut“, erklärt Petra Grimm-Benne, Ministerin für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt. „Mit ihren bunten Plakaten bekennen die jungen Künstler Farbe. So kommen Schüler und Lehrer bei dem schwierigen Thema
Alkoholmissbrauch neu ins Gespräch.“

Sonderpreis auf Instagram
Bei dem Plakatwettbewerb gibt es im Jubiläumsjahr wertvollere Geld- und Sachpreise zu gewinnen als bisher. Außerdem winkt auch 2019 den Schülern, die über die sozialen Netzwerke teilnehmen, ein Instagram-Sonderpreis: Wer ein Bild von seinem Plakat oder ein Video hochlädt, kann eine Polaroid-Kamera inklusive Zubehör gewinnen.

Einsendeschluss
Einsendeschluss für den Wettbewerb 2019 ist der 31. März. Anschließend werden in allen 16 Bundesländern die besten Plakate ausgezeichnet. Im Juni wählt eine Bundesjury mit der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Marlene Mortler, und dem Vorstandsvorsitzenden der DAK-Gesundheit, Andreas Storm, den Bundesgewinner aus allen Landessiegern. Weitere Informationen und die Teilnahmebedingungen gibt es unter: www.dak.de/buntstattblau.
Autor: nis

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