Wer Althergebrachtes mag, der wird in Stolberg in jedem Fall fündig. Noch ein bisschen traditioneller als sonst geht es an diesem Wochenende zu, in der kleinen Fachwerkstatt feiert man das 17. Lerchenfest...
17. Lerchenfest in Stolberg (Foto: Angelo Glashagel)
Kein Rock, kein Hip Hop, keine Elektro-Beats, stattdessen eine Bühne mit viel traditioneller Musik, ein paar Stände und natürlich die Atmosphäre des Stolberger Stadtkerns und fertig ist das 17. Lerchenfest. Rund um den Marktplatz finden Besucher an diesem Wochenende Händlermarkt und Ponyreiten, Korbwaren und Kindereisenbahn, Stickereien, Trödel, Schmuck und Stolberger Spezialitäten, Speiß und Trank und natürlich jede Menge Musik.
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Durch das Programm führt "Kiepenfrau Elke", Juliana zu Stolberg und Fleischermeister Mansfeld, auf der Bühne stehen Sänger, Chöre und Orchester wie die "Auerbergsänger", die Meisterjodler Andreas und Martina Knopf, das "Enzian-Duo" aus Niedersachsen oder auch das Kyffhäuserland-Orchester und andere.
Heute wird man das Fest ab 18:30 Uhr mit der Stolberger Oldie-Nacht ausklingen lassen, morgen geht es ab 10 Uhr wieder los. Der Eintritt von zwei Euro für Erwachsene ist moderat und auch der Aufstieg zum Stolberger Schloss lohnt sich. Zwar ist ein Großteil des Residenzschlosses immer noch Baustelle, der restaurierte Teil kann aber mit einer kleinen, feinen Ausstellung zur Geschichte derer von Stolberg aufwarten, hier wird lediglich um eine Spende nicht aber um Eintritt gebeten. Angelo Glashagel
Zumal Stolberg immer eine Reise wert ist. Wieso sollte man denn auch tief in die Tasche greifen, wenn man ohnehin sein Geld bei den Gastronomen und den Händlern lässt? Es soll ja Städte geben, wo man für weniger viel mehr bezahlen muss.
...die Straße zwischen Stolberg und Rottleberode seit Monaten gesperrt ist. Sicher hätten den Weg zum Fest viel mehr Gäste angetreten. Aber die Baumaßnahme wird vom Bund bezahlt und bekanntlich dauern diese Baustellen immer um einiges länger.