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Mo, 15:58 Uhr
19.09.2016
Trotz Rauchwarnmelder-Pflicht:

200.000 Brände jährlich

Nach Angaben der Kampagne „Rauchmelder retten Leben“ verunglückten 2015 in Deutschland rund 400 Menschen durch Wohnungsbrände, 4.000 Männer und Frauen erlitten schwerwiegende Brandverletzungen.

Rauchwarnmelder, wie sie in Sachsen-Anhalt für alle Schlafräume, Kinderzimmer und Rettungswege innerhalb der Wohnung verpflichtend sind, konnten die Zahl der Brandopfer schon erheblich senken. „Ein handelsüblicher Rauchwarnmelder löst lediglich einen Alarm in der Wohnung aus, er holt keine Hilfe. Deshalb gilt unsere Sorge besonders älteren und in ihrer Mobilität eingeschränkten Menschen“, sagt Marko Lösche, Hausnotruf-Experte der Johanniter-UnfallHilfe im Landkreis Mansfeld-Südharz.

Rauchwarnmelder sind Pflicht (Foto: Johanniter MSH) Rauchwarnmelder sind Pflicht (Foto: Johanniter MSH)

Die Johanniter bieten daher Rauchwarnmelder an, die mit einem Hausnotrufgerät und der Notrufzentrale direkt vernetzt sind – egal wodurch der Alarm ausgelöst wird, umgehend wird die Johanniter-Notrufzentrale benachrichtigt und Hilfe verständigt.
Ursache für die etwa 200.000 Brände im Jahr ist oft nicht Fahrlässigkeit: Sehr oft lösen technische Defekte Brände aus.
Vor allem nachts wird Feuer in Privathaushalten zur tödlichen Gefahr, denn im Schlaf riecht der Mensch nichts. Tödlich ist bei einem Brand in der Regel nicht das Feuer, sondern der Rauch. Bereits drei Atemzüge des hochgiftigen Brandrauchs können ausreichen: das Opfer wird im Schlaf bewusstlos und erstickt.

Autor: red

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