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Do, 10:48 Uhr
22.03.2018
ifo München

Geschäftsklimaindex geht zurück

Die sehr gute Stimmung in den deutschen Chefetagen hat sich etwas eingetrübt. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im März auf 114,7 Punkte gesunken, nach 115,4 im Februar. Die Unternehmer waren etwas weniger zufrieden mit ihrer aktuellen Geschäftslage, allerdings auf hohem Niveau. Auch der Optimismus mit Blick auf die kommenden Monate nahm ab. Der drohende Protektionismus drückt auf die Stimmung...


Im Verarbeitenden Gewerbe hat sich das Geschäftsklima auf hohem Niveau verschlechtert. Dies war auf merklich weniger optimistische Erwartungen zurückzuführen. Die Unternehmen schätzten die aktuelle Lage hingegen minimal besser ein. Die Nachfragesituation bleibt weiterhin gut. Die Produktion soll weiter ausgebaut werden, wenn auch weniger stark als in den Vormonaten.

Im Großhandel konnte der Index das Niveau des Vormonats halten. Während die Unternehmen die aktuelle Lage besser einschätzten, blickten sie etwas weniger optimistisch auf die kommenden sechs Monate. Im Einzelhandel hat sich das Geschäftsklima merklich verschlechtert. Der Lageindex fiel auf den niedrigsten Wert seit Februar 2017. Die Erwartungen der Einzelhändler sind nun leicht pessimistisch.

Im Bauhauptgewerbe ist der Geschäftsklimaindex gestiegen. Der Grund waren merklich optimistischere Geschäftsaussichten. Die Einschätzungen zur aktuellen Lage verbesserten sich minimal und erreichten erneut ein Rekordhoch.
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Kommentare

22.03.2018, 20.09 Uhr
Realität | Stimmt nicht
Wer auch an der Umfrage teilgenommen hat weis, das es die Frage nach den schlechteren Geschäftsaussichten wegen des Protektionismus nicht gab. Also Falsch

Bauhauptgewerbe - klar , wir müssen 2 Mio Menschen unterbringen - das brummt.

Einzelhandel trüber - kein Wunder bei Steuergeschenken für die großen Konzerne und Handelsketten und Schikanen für die Einzelhändler.
Fragen Sie mal in der Altstadt nach - falls Sie noch jemanden finden .

Der Kampf gegen die eigenen Autokonzerne zeigt Wirkung, VW gibt jetzt Vollgas - aber in Amerika.
Das billige Geld zeigt langsam seine dunkle Seiten.
Der Mittelstand wird geschröpft. Bäcker , Fleischer , Kleingewerbetreibende machen dicht.
Die Ernergiekosten fressen uns auf.

Noch nie haben so viele Menschen Strom auf Prepaid ( Kleinkaufmengen an Strom, weil es für einen Vollanschluss nicht mehr reicht ) gekauft .

Die Deutungshoheit der Statistischen Befragung liegt scheinbar allein beim Autor.
Ich traue nur Statisken die ich selbst geschrieben habe - das empfehle ich auch allen anderen Lesern.

Jörg Prophet
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